Deutschland ist in den vergangenen Jahren zu einem starken Standort für Biotechnologie geworden. Eine zunehmende Anzahl von Unternehmen forscht, produziert und investiert hier und schafft so nicht nur bahnbrechende Innovationen für Patientinnen und Patienten, sondern auch hochwertige, krisenfeste und zukunftsfähige Arbeitsplätze. Mit ihrem erheblichen Potential bietet sie in der Transformation vielen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern die Chance auf eine sichere Weiterbeschäftigung.
Die Industrielle Gesundheitswirtschaft ist eine wachsende Zukunftsbranche, die schon heute eine Bruttowertschöpfung von mehr als 100 Mrd. Euro generiert. Sie sichert damit knapp 1,1 Mio. Arbeitsplätze in Deutschland. Die forschenden Arzneimittelfirmen investieren jährlich mehr als 7,3 Mrd. Euro in Forschung und Entwicklung. Damit gehören sie zu den forschungsintensivsten Unternehmen und sichern so Wachstum und Wohlstand in Deutschland.
Aber: Der globale Standortwettbewerb um diese High-Tech-Investitionen ist groß. Die USA, China, aber auch viele europäische Nachbarländer werben aktiv und mit staatlichen Anreizprogrammen sowie Anpassungen in der Markt-, Forschungs- und Patentregulierung um Ansiedlungen der Unternehmen. Im Ergebnis ist Deutschland bereits jetzt im Ranking der Studienstandorte der pharmazeutischen Industrie von Platz 2 auf Platz 6 abgerutscht. Insbesondere bei hochmodernen biotechnologischen Studien wie Zell- und Gentherapien droht das Land den Anschluss an die globale Konkurrenz zu verlieren. Damit Deutschland für Unternehmen attraktiv bleibt, müssen Markt-, Standort- und Forschungsbedingungen deshalb kontinuierlich verbessert werden.
- Wir diskutieren über Standortfaktoren und Rahmenbedingungen.
- Wir zeigen die Position der Biotech-Branche als zukunftsrelevanter Faktor für Deutschland auf.
- Unternehmen präsentieren ihre Aktivitäten in Deutschland.
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